Broschüre: Wege zur Teilhabe mit Hörbeeinträchtigung

Titelblatt: Wege zur Teilhabe mit HörbeeinträchtigungIn einer neuen ansprechenden Broschüre werden zahlreiche Aspekte rund um die Hörschädigung und der von ihr betroffenen Menschen dargestellt. Am Anfang werden die Ursachen von Hörschädigungen ebenso behandelt wie deren Formen und Auswirkungen. Im folgenden Kapitel wird die heutige Situation der Menschen mit Gehörlosigkeit, der Menschen mit Schwerhörigkeit und der Eltern von Kindern mit Hörschädigung beschrieben. Auch die Schulzeit, die Ausbildung und das Arbeitsleben der Menschen mit Hörschädigung kommen nicht zu kurz.

 

Auf heute noch zahlreiche Erschwernisse, Einschränkungen, Barrieren und Diskriminierungen der Menschen mit Hörschädigung wird im Kapitel 4 hingewiesen. Es wird aufgezeigt, in welche Richtung notwendige Entwicklungen morgen für diese Menschen gehen müssen und welche Tatbestände verändert werden müssen. In diesem Zusammenhang werden das Sozialrecht und Finanzierungsfragen ebenso betrachtet wie die Kommunikation, die Bildung, Arbeit und Freizeit. Die wichtige Rolle der Information der Betroffenen und der Öffentlichkeit wird hervorgehoben. Die UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die im vorangehenden Kapitel 3 behandelt ist, stellt für diese Forderungen die Rechtsgrundlage dar.

 

In einem weiteren Kapitel wird ein Überblick über die technischen Hilfen gegeben. Weitere Informationen finden sich im Anhang wie zum Beispiel Ratschläge für die Kommunikation oder die „Europäische Charta der Elternrechte“ von FEPEDA, dem europäischen Elternverband hörgeschädigter Kinder. Zu finden sind auch wichtige Hinweise zum Nachteilsausgleich für Kinder mit Hörschädigung in Prüfungssituationen.

 

Die Broschüre ist für alle interessant, die mit der Hörschädigung und den von ihr betroffenen Menschen zu tun haben und zur Verbesserung von deren Lebensumständen beitragen wollen oder sollen. Herausgegeben wird die Broschüre von der Hessischen Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V. und enthält daher auch eine Auflistung der Anlaufstellen in Hessen. Der Druck der Broschüre wurde im Rahmen der Selbsthilfeförderung durch die Krankenkasse BARMER GEK gefördert. Sie kann daher kostenlos abgegeben werden.

 

Bestellung bei:

Hessische Gesellschaft
c/o Lothar M. Wachter
Hans-Thoma-Straße 17
61440 Oberursel,

E-Mail:
Internet: www.hessische-gesellschaft.de

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14.11.2016, Lothar M. Wachter